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Hochzeit in Salzwedel

Hochzeitsauftritt in der Baumkuchen- und Hansestadt Salzwedel in Sachsen-Anhalt. Nach 5 stündiger Autofahrt kamen wir in Salzwedel an und checkten gleich im schönen Hotel  „Union“ ein. Das Hotel hat lange Tradition, liegt in der Goethestraße gegenüber dem Goethepark. Wir konnten es kaum erwarten in die schöne Hansestadt zu gehen. Da, wo sich die kleinen Flüsse Dumme und Jeetze vereinen, war früher schiffbar. Nur so war es möglich zur Elbe zu gelangen und dann die Waren weiter an die Nord- oder Ostsee zu bringen. Wir bestiegen gleich den Rathausturm, um uns selbst von der schönen Sicht über die Altmark zu überzeugen. Wir schlenderten weiter durch die Fachwerkstadt, wo es überall ihre Spezialitäten gibt, nämlich den Baumkuchen.

Der Baumkuchen: „Mit Eier, Butter, Zucker, Vanille, Salz und Wehl wirst du verknetet. Majestätisch darfst du ruhen. Schicht für Schicht darfst du dich an der Stange über eine Flamme drehen. Eins, zwei, drei, schon kommt der Glasurmantel über dich, ob schwarz oder weiß ist doch einerlei. Stolz stehst du da, wirst nicht umsonst König der Kuchen genannt. Scheibe für Scheibe wirst du dann abgeschnitten, um die Menschheit zu beglücken.“

Jetzt ist Showtime in Salzwedel. Unter blauem Himmel fährt das Hochzeitspaar in einem schön geschmückten Auto vor. Umjubelt und beglückwünscht treten sie hervor. Ein Rotmilan zieht seine Kreise für die Hochzeitsreise. Die Korken knallen, das Brautpaar küsst sich und die Kinder tanzen ihren Reigen. Dann kommt Jan mit Zaubertricks und verblüfft die Gäste bis nach hinten. Auch mit seinem Geburtstagsrechnen aus dem Kopf kommen die Leute auch nicht drauf. Circa nach 2 Stunden so gegen 7 wird dann in Spalier gereiht, schwarz-weiße Westen und die Kellner stehen bereit. Voller Glück und der Liebe sicher schreitet das Hochzeitspaar in den prachtvollen Saal. Mit Hussen die Stühle bezogen, alles in Weiß, geschmückt von edlen Rosen, die duften so im Raum. Nun kommt das Menü und Jan verzaubert noch die Gäste im hinteren Blick. Die Kerzen auf den Leuchtern  strahlen ein ganz lieblich schönes Licht. Das Brautpaar fängt an zu essen und wir verabschieden uns königlich. Wieder zurück in das schöne Hotel „Union“ gehen wir in den Goethepark. Zwei Amseln jagen gerade einer Taube nach und hören das Rauschen von den Bäumen durch den Wind. Ganz glücklich und zufrieden lassen wir den Abend kommen. Die Glocken läuten, die Sonne geht unter und der Mond geht auf. Nun sitzen wir im Zimmer, bei offenem Fenster und sehen auf die großen Weiden und jene bekannte Jeetze. Der Mond schenkt uns ein Lächeln durch sein Sichelgesicht und verabschiedet sich im Abendlicht.

Ein Kommentar

  1. Jan Formann sagt:

    Der Baumkuchen stand uns bis zum Halse, aber die Qualität war ausgezeichnet.